Auf zur Heizung!

Als nächstes war die Standheizung an der Reihe.
Wie vermutlich in den meisten Fällen, bei einem Selbstausbau, ist es die Air 2D von Planar im 99% Camper Kit geworden.
Und das ganze will nun eingebaut werden.

Auf dem Bild fehlt die Heizung und der Einbauflansch.

Aber zuerst überlegen an welche Stelle genau und wie und geht das überhaupt unter dem Bus und passt es danach zum Ausbau und herje…

Unten angezeichnet und mit einem langen Bohrer durch gebohrt damit ich weiß wo genau sich die Heizung innen befindet.

Ich muss schon sagen, mein Vater hat echt viele nützliche kleine Maschinchen Zuhause, die einem das Leben ungemein erleichtern können.
Hier eine Art Minikreissäge in der durch Druck von oben unten dass Sägeblatt raus kommt und das ganze sogar einstellbar in der Höhe.
Genau das richtige um nicht durch das Holz und durch die Dampfbremse zu schneiden. Sonst würde es echt schwierig werden diese an zu dichten.

Und so lässt sich auch die Dampfbremse gut anpassen.

Zu den Ausschnitten von unten hab ich keine Bilder gemacht, war auch nicht so spaßig.
Zum Einsatz kam ein weiteres Maschinchen von meinem Vater. Eine druckluftbetriebene Karosserie Stichsäge deren Schneideblatt dünn und flexibel war.
Und nachdem das Blech am Boden dicker als an der restlichen Karosserie ist, dauerte das ganze Unterfangen auch etwas, von einem geraden Schnitt brauchen wir gar nicht anfangen zu sprechen…

Aber hey, etwas in Metallspänen duschen, Schnitt dreimal ausbessern und schon hat man ein rechteckiges Loch im Boden. Kanten geschliffen und grundiert, wie auch schon bei den Dachfenstern, Dämmung ausgeschnitten und fertig

Vor dem Abdichten dann noch Probe sitzen.

Läuft!

Rein mit dem Batz und fest gespaxt.

Das war es fürs erste von oben, dann mal unters Auto verfrachtet und schauen wo wie was fest gemacht werden könnte.

Für die Dieselpumpe hat sich gleich an der Tankhalterung ein guter Platz angeboten.
Fix einen Winkel zurecht geschnitten, verzinkt (die Arbeit kann man sich auch sparen, einmal schief angeschaut und der silberne Glanz verfliegt…) und eingebaut.

Im Vorfeld hab ich schon etwas durch andere Blogs gestöber, unter anderem ein Ducato der umgebaut wird und mich etwas auf YT umgesehen, bei Manu von „Schalldose on Tour“ und wusste somit wohin am besten.

Zur Vorsicht dann alles noch mit Modellbau Schraubzwingen abgedrückt, da ich der Sache mit „da kommen nur ein paar Tröpfchen“ nicht so ganz getraut hab.
Nachdem ich überzeugt war, ich lieg dort wo ich mich befinde sicher, da die Klemmen ja die Leitung abdrücken und somit kein Sprit kommen darf, das Schneidewerkzeug angesetzt und ZACK!


Es schoss nur so der Diesel hervor dass es eine wahre Freude war für jeden der nicht gerade wie ich unter dem Auto eine schöne Dieseldusche genommen hat, sein dürfte.

Reflexartig war die rechte Hand an der Leitung aber es war zu spät, alles, vor allem ich, war voll mit Diesel. Und dann lag ich da, eine Hand die die Leitung zuhält und eine die schmierig voller Diesel versucht hat die Modellbauschraubzwinge neu an zu setzen. Was schlussendlich auch gelang, diesmal die Zwinge aber richtig zu knallen.
Hand wieder von der Leitung weg und ZACK!!!! Der Nächste Strahl der Freude kam mir entgegen.
Diesmal schoss die Linke Hand nach oben und blockierte den Ausgang der Leitung.
DAFUQ?!?!?!?!?!
Da kam dann die Erkenntnis dass richtig starrige, billige Spritschläuche verbaut sind, keine schön elastischen aus Gummi und mich diese mit meiner putzigen Schraubzwinge auslachen.

Plan B!

Welcher Plan B?!
Kommen doch nur ein paar Tröpfchen…

Handy natürlich nicht in der Hosentasche sondern vorm Auto neben dem Bluetooth Lautsprecher der fröhlich vor sich hin geträllert hat…
Aber der linke Fuß kam grad noch so ran und langsam näherte sich mir das Handy aber doof… Bewegung unter dem Tank eingeschränkt, Handy auf der linken Seite, linke Hand hält die Leitung zu…

Immer han i die Pech…

Also schneller Handwechsel der selbst „Ich zieh schneller als mein Schatten“ beeindruckt hätte aber der dritten Dusche kam ich trotzdem nicht aus.

Linke Hand halbwegs trocken an der Hose gewischt, Vater angerufen der soll pronto mit ner großen Schraubzwinge antanzen.
Und somit entkam ich der misslichen Lage.

Mitten drin statt nur dabei hab ich mir immer anders vorgestellt…

Ab unter die Dusche, zur Ausnahme einmal mit heißem Wasser.
Aber auch eine halbe Stunde unter heißem Wasser mit mehrmaligen einseifen war nicht genug um den Dieselgestank los zu werden.
Awesome!
Neue Klamotten ran an den Mann und wieder unters Auto, Filter eingesetzt, Pumpe angeschlossen und Schnauze voll für heute…

Übrigens Zitrone ist das Zauberwort, sollte jemand mal das selbe Vergnügen ereilen.
Das mit dem Gestank wurde erst besser als ich auf anraten einer sehr guten Freundin ein drittes Mal mit einer Zitrone zum duschen ging…

Fortsetzung folgt.




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