Mal wieder Ananas? Jedenfalls Dies, Das

Jetzt hab ich mir ein ganzes Monat Zeit gelassen was neues zu schreiben…
Wie das so mit der Motivation eben ist, erst wenig zum bauen dann wenig zum schreiben. 😀

Wie man auf den letzten Bildern der Sitzbank schon sehen konnte, hat der Bus seinen Bodenbelag bekommen.
Und zwar ist es ein PVC-Belag der auf der Unterseite mit Vilz beschichtet ist. Geht sich sehr angenehm und ist sehr widerstandsfÀhig.
Aber ein ganz klein wenig Ă€rgere ich mich schon dass ich doch kein Parkett verlegt hab. 😀

Da ich und mein Vater hoch motiviert bei der Arbeit waren, bin ich auch erst nach dem Zuschnitt auf die Idee gekommen Fotos zu machen…

Das Einlegen und Zuschneiden war etwas fummelig. Selbst zu zweit noch, alleine hĂ€tte es wenig Spaß gemacht.
Must have fĂŒr die Sache ist ein Teppichmesser mit Hakenklinge, das vereinfacht das ganze schon enorm.

Geklebt habe ich den Belag mit dem extra starkem doppelseitigem Verlegeband von Tesa. Mal sehen wie es auf die Dauer hebt. Bisher siehts gut aus. Einige heiße Tage hat es schon hinter sich.
Außerdem wird der Boden noch durch die Befestigungen der Einbauten gehalten, wie man spĂ€ter sehen kann.

Hier noch die Alu-Trittschutzschiene fĂŒr die Schiebe- und die HecktĂŒre.

Bett, Trennwand und Sitzbank nur mal rein gestellt um zu sehen wie es wirkt.
Wird langsam wohnlich. 🙂

Ausschnitt in die Trennwand geschnitten um vom Wohnraum in den Kofferraum zu kommen. Ich mag nicht im Regen ums Auto tanzen wenn ich fest stellen sollte dass ich etwas aus dem Kofferraum benötige. 😀
Die restlichen Zentimeter hab ich mit der JapansÀge per Hand gesÀgt, mehr ging mit der KreissÀge nicht.

Dann ging es an die Arbeiten um den Bus ready fĂŒr die Ummeldung als Wohnmo zu bekommen.
HierfĂŒr als erstes die Bettkonstruktion befestigt.
Damit ich das Bett spĂ€ter in der Höhe variieren kann, hab ich 8er HolzdĂŒbel vor und hinter den Auflagern eingebohrt. Somit kann nichts beim bremsen oder beschleunigen verrutschen und ich kann es trotzdem leicht raus nehmen.

Anschließend hab ich das Federsystem den “Lattenrost” stellenweise auf den Latten der Bettkonstruktion befestigt, damit da nichts verrutschen kann.

Befestigung der Einbauten auf dem Boden

Zum befestigen der Einbauten hab ich mich fĂŒr Alu U-Profile entschieden.
Diese werden durch den PVC in die OSB-Platten gespaxt. Dort wo es BerĂŒhrungspunkte mit der Unterkonstruktion (Holzlatten) gibt, hab ich lange Spax genommen um eine extra starke Verankerung zu haben.
In die U-Profile werden dann die Holzplatten der Einbauten gesteckt und von innen mit dem Profil verschraubt, so dass man von außen keine Schraubenköpfe sehen kann.

Hier zu sehen das U-Profil. Außen im selben Farbton wie die Einbauten lackiert.
Und die Platten der Einbauten mit einer Nut versehen damit kein Versatz zum U-Profil entseht.

Die Befestigung auf dem Boden.

Ansicht vom Wohnraum (innen) und Kofferraum (außen).

Die auf dem Boden befestigte Trennwand zwischen Kofferraum und Wohnraum.
Und damit diese auch oben schön hÀlt hab ich ihr noch im Kofferraum zusÀtzlich links und rechts zwei Kanthölzchen spendiert.

Und hier noch die Befestigung der Sitzbank. Da war es etwas tricky. Ich durfte die Profile mehrfach anpassen, auch an die Sitzbank musste ich nochmal ran.
Was ich bei der Konstruktion nicht ganz bedacht hatte: dort wo Böden sind ist kein U-Profil möglich und dort wo ich die Sitzbank zusammen schieben möchte trĂ€gt das Profil nach innen auf und somit lĂ€sst sich die Sitzbank nicht mehr zusammen schieben. Abhilfe war eine weitere Nut in den Teil der Sitzbank zu frĂ€sen der ausgezogen wird. Dann hatte ich auch wieder platz fĂŒr die U-Profile. War nur wieder zusĂ€tzliche Bastelei…

Was man auf den Bildern auch schon sehen konnte: die Tischgleitschiene (kleiner Spoiler: mit der wĂ€re ich ja fast wieder Mal wahnsinnig geworden…) und die Matratze.


Matratze war auch noch ein Ding.
Die steh schon seit Wochen entrollt! zuhause, damit sie sich schön entfalten kann.
Als ich sie auf die richtige GrĂ¶ĂŸe zuschneiden wollte, durfte ich feststellen dass der Schaumstoff auf einer Seite ziemlich verklebt ist.

Und das dann kurz vor der Ummeldung…
Nachdem aber fĂŒr den TÜV eine Matratze drin sein sollte, musste die 1m breite Matratze aus meinem kleinem Camper dran glauben.
Die 1,40er hab ich noch umtauschen können, war zum GlĂŒck innerhalb der Zeit was fĂŒr eine Matratze möglich ist.

Hier hab ich jetzt auch einen “großen” Zeitsprung. Ich hab natĂŒrlich noch andere Sachen fertig bekommen mĂŒssen, bevor eine Ummeldung möglich ist, dazu folgen die BeitrĂ€ge noch.

Was fĂŒr die Ummeldung zum Wohnmo nötig war: Tisch, Bett, Sitzgelegenheit, Gelegenheit Sachen verstauen zu können und ein Kartuschenkocher.
Aber wie gesagt, dazu kommen die BeitrĂ€ge noch. Weiterer Spoiler: Ummeldung hat er bekommen und angemeldet ist der Bus nun auch endlich. 🙂




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