Wanddämmung die Zweite!

Ich behalte die Entlüftungsöffnungen im Innenraum (hinter dem Radkasten) soweit grob bei.
Damit ich aber die Dampfbremse anarbeiten kann und auch eine Öffnung dafür in der Holzverkleidung vorsehen kann, hab ich mir hierfür einen Adapter gezeichnet und mit dem 3D-Drucker gedruckt.

Mit Tape dicht abgeklebt.

Und mit Dämmung ausgestopft.

Für die runde Öffnung gibt es dann nochmal einen Adapter zum aufstecken für die Standheizung.
Ich werde mir noch etwas einfallen lassen um die Gummilamellen der Serienentlüftung geöffnet zu halten. Dann kann die Standheizung auch mit Frischluft arbeiten.
Damit diese aber nicht rein über Frischluft den Innenraum erwärmt, soll später ein Y-Adapter mit einer verstellbaren Regelklappe in den Ansaugschlauch integriert werden.
So kann die Heizung auf Umluft/ Frischluft oder Mischluft laufen.

Im Sturzbereich der Heckflügeltüren hab ich die Dampfbremse wieder etwas gekürzt und am Holzbrett befestigt.
Davor war sie um das komplette Brett herum gelegt und am Blech (Leibung der Tür) fest geklebt.
Neuer Plan ist die Leibung mit 6mm Armaflex zu bekleben und das ganze dann mit einem Filz zu bekleben.

An den erste Teilabschnitt der Wand die Folie angeheftet, Klammern wieder abgeklebt.

Folie zurecht geschnitten und umlaufend angeklebt.

Leerrohre durch die Folie geführt und angedichtet.

Kleiner Tipp!
mit einer Nagelschere ein etwas zu kleines Loch in das Tape schneiden und das Schutzpapier einritzen.
So lässt sich zuerst das Tape über das Rohr ziehen und einfach ankleben. Indem man zuerst eine Seite sauber anklebt und danach die zweite Hälfte des Tapes anklebt.

Das war soweit dann der einfache Teil.
An den hinteren Wänden wird es und mache ich es wieder komplizierter…
Der obere und untere Teil ist mit 60mm gedämmt, der mittlere nur mit 40mm und wird mit einer Nische versehen, um mehr Platz zum schlafen zu gewinnen.
Also muss auch dementsprechend die Folie so verklebt werden damit eine Einbuchtung entsteht.

Und da ich so gerne so genau arbeite, durfte ich es danach auch gleich wieder auftrennen. Die Folie hat einfach zu sehr gespannt und es war zu wenig Luft nach hinten.

Ein weiterer Tipp, immer wenn das Tape ums Eck geklebt wird, erleichtert es ungemein die Arbeit wenn man das Papier auf der Rückseite einschneidet und so erst die eine Hälfte festkleben kann und danach die Zweite.

Eine Schablone für den Radkastenausschnitt angefertigt und auf die Folie übertragen.

Ich hab vorher leider nicht weit genug gedacht und das Armaflex zu früh angeklebt.
Also hab ich den hinteren Teil etwas aufschneiden müssen um dann die Folie zwischen Armaflex und Blech mit dem Kartuschenkleber fest machen zu können.

Zusätzlich das ganze noch mit dem Tape befestigt, doppelt hält bekanntlich ja besser und Bretter ran um später die Wandverkleidung fest schrauben zu können.

Meine schönen selbstgebauten Adapter für Zu- und Abluft wollen auch noch ausgeschnitten und abgedichtet werden. 🙂

Woah war das eine Frickelei bis das ganze alles halbwegs sauber angeklebt war…
Rund und eckig beißt sich eben. 😀

Schiebe- und Hecktüren hab ich auch noch abgeklebt und mit Nietmuttern versehen.

Nachdem ich nach vielen Überlegungen einfach keine zufriedenstellende Lösung finden konnte, wie ich das mit den Kabeln für Lichtschalter und USB-Ladebuchsen lösen kann, hab ich mich von meinem Vater zu einer doch recht guten Bastellösung überreden lassen. Ist ja schließlich ein Bastelblog. 😀 Aber basteln dauert auch immer lang…

Selbstgedruckte Unterputzdose! 😀

Die Dose habe ich in der Schräge im Bereich Übergang Wand zu Dache in eine vorhandene Öffnung eingeklebt.
Rechts davon sieht mann die Abstandshalter um das Holzbrett, das Wand und Decke verbindet, fest machen zu können.

Dem ganzen hab ich noch einen Aufsatzkranz verpasst, damit die Folie angedichtet werden kann.
Wird danach alles hinter Holz verschwinden und ist trotzdem gut zugänglich um nachträglich noch weitere Kabel nachziehen zu können.

Von links kommen die Kabel von der Batterie/ Sicherungskasten, gehen von dort aus der Dämmebene raus und zum Lichschalter. Nach rechts geht es weiter ins Heck um dort auch einen Lichtschalter und eine Ladebuchse vorsehen zu können.
Eingebaut ist die Dose rechts oberhalb der Schiebetür.

Und ich dachte schon der Boden wäre zeitaufwendig gewesen…
In Summe würde ich so wohl nicht nochmal dämmen sonder mich nach etwas zeitlich weniger aufwendigem umsehen.
Im Groben bin ich jetzt aber mit der Dämmung und der Abdichtung durch.
Es fehlen noch die Stellen an denen mit Armaflex und Filz gearbeitet wird, aber die werde ich erst nach oder mit dem Anbringen der Holzplatten für Wand und Decke ausführen.

Da aktuell die Abende schnell wieder sehr kühl werden kann ich sagen dass die Dämmung richtig gut funktioniert. 🙂

Dann kann es ja endlich mit dem Ausbau los gehen, von dem man später auch was sehen wird.
Aber Moment mal, Äh… Ähh… Ähhhhh… welches Holz nehme ich eigentlich und wie soll das optisch werden?!




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