Wandverkleidung die Zweite

Hier geht es nun mit der Verkleidung der Hecktüren weiter.

Groben Umriss der Türe nach der Schablone mit der Stichsäge ausgeschnitten.

Die Verkleidung wird an bereits eingepresste Nietmuttern angeschraubt, was in diesem Fall wirklich super ist.
Da ich diese wirklich mehrfach an und abschrauben musste.
Angefangen mit den obersten zwei Löchern, übernommen von der Schablone.
Danach einen kleinen Trick angewandt. Ich hab von zwei Schrauben die Köpfe abgeschnitten und diese spitz zugeschliffen.
das hat den Vorteil ich kann mir von oben nach unten die jeweils nächsten zwei Löcher direkt im Holz an drücken und weiß punktgenau wo ich Bohren muss.

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Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist A6406293-683x1024.jpg

Nur über die Schablone wäre das an den untersten Punkten ziemlich daneben gegangen. Was ich nicht bedacht hab, die Türen sind stark gebogen und somit verrutschen die angezeichneten Punkte. Unten hat es um über 5mm gefehlt. Hätte ich pauschal alles vor gebohrt, hätte ich Löcher da wo ich sie nicht gebrauchen kann.
Nachteil an der Methode: ich kann immer nur zwei Löcher an drücken, danach muss ich die Verkleidung abschrauben, Löcher bohren, wieder anschrauben und die nächsten Zwei Löcher an drücken usw…
Deswegen sind die Einpressnietmuttern in dem Fall richtig gut!

Nachdem nun alle Schrauben soweit sitzen, kann ich mich an den Feinzuschnitt der Umrisse machen.
Nach den beinahe Fiasko mit den Schrauben hab ich mich dazu entschlossen lieber soweit wie Möglich alle Konturen direkt von der Karosse auf das Holz zu übertragen.
Ausschnitte oben für die Bügel im Holz vorgesehen, Türe geschlossen und direkt mit dem Bleistift am Gummi entlang die Kontur auf das Brett angerissen.

Hier ist es wichtig dass der Gummi wirklich auf das Blech der Türe drückt und nicht auf das Holz. Sollte das nicht der Fall sein würde mir seitlich ins Holz Wasser ziehen können und die ganze Arbeit wäre umsonst gewesen.
Da ein gerade, sauberer Schnitt mit der Stichsäge immer so eine Sache ist, lieber mit der Handkreissäge und Führungsschiene.

Für die Konturen an der unteren und der offenen Seite, also an der wo später die Zweite Flügeltür anschlagen wird, arbeite ich mit einem Bündigfräser.

Dieser hat vorne ein Kugellager. Damit ist es möglich sich immer schön an der Kontur entlang zu tasten und alles relativ passgenau zu fräsen.
Problem jedoch, man sollte auf etwaige Unebenheiten oder Ausbuchtungen in der Karosse aufpassen! Fragt nicht warum ich das so genau weiß….

Da der Fräser nur ein günstiger Chinafräser ist, hab ich vorsichtshalber noch Abdeckband auf das Blech geklebt.
Schnell hat sich raus gestellt dass davon eine Lage nicht reicht…

Im Großen und Ganzen hat es am Anfang gut geklappt.
Nur je länger ich mit dem Fräser gearbeitet hab, desto weniger wollte das Kugellager still halten.
Irgendwann war es soweit dass es sich mit der Fräsergeschwindigkeit mit gedreht hat und trotz dreifacher Lage Abdeckband sich bis auf das Blech durch gefressen hat.

Vor lauter Aufpassen damit ich den Fräser nicht zu stark an die Karosse andrücke, habe ich nicht mehr darauf geachtet dass die Fräse noch auf dem Holz plan aufliegt.
Dadurch hab ich möglicherweise an einigen Stellen zu tief gefräst.

Notbremse, damit ist hier nun erstmal Schluss. Neuer Fräser von Bosch ist bestellt.

Anderen Trick ausprobiert:
Bleitstift abgeschnitten und Konturen so übertragen.

Aber irgendwie will ich hier nicht so recht mit der Stichsäge arbeiten.
Notoption.
Ich wart lieber erstmal auf den neuen Fräser und geb dem eine Chance.




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