Wandverkleidung

Nachdem nun alles für die Wandverkleidung furniert ist geht es mit dem Einbau los.
Ich muss gestehen ich war etwas faul mit Bilder machen…
Starten tue ich mit dem Grobzuschnitt der einzelnen Platten. Gibt ne schöne Sauerei da an den Rändern viel Furnier und Gegenzugpapier übersteht, dass dann munter fröhlich durch die Werkstatt segelt, wenn man es abschneidet.

Dann mal wieder zu einem Thema mit dem ich mich nicht so richtig anfreunden kann, ohne dem es aber nicht wirklich geht.
Dem Formen und Konturen abnehmen. *würg*
Nach der 5. Schablone und dem x-ten Mal rein und raus laufen passt die nun halbwegs.

Die Schablone für den Radkasten hab ich auch nochmal neu angefertigt weil mich die alte nicht zufrieden gestellt hat.
Verdammter Hang zum Perfektionismus und dann wirds am Schluss meistens doch nicht so wie ich es mir vorstelle.

Schablone aufgelegt, angerissen, Stichsäge angesetzt und ich habe die Erste Form im Ersten Teil.

Gleich weiter mit der Zweiten Form.
Kontur der C-Säule (Säule hinter der Schiebetür).
Aber überzeugt mich trotz anfertigen von 5. Schablonen noch nicht, mal sehen ob und wie ich dann später da noch was drehe.
Die C-Säule soll ja nach Stand jetzt noch mit Filz verkleidet werden.

Als nächstes benötige ich dann die Bohrlöcher für die M8 Schrauben die ein Großteil des Gewichts des Bettes tragen soll.
Das Bett selbst wird nicht direkt in die M8 Nietmuttern im Holm geschraubt, da mir das für die normale Betthöhe zu hoch ist.
Und damit später auch noch mein Mountainbike (verdammt Hohes 29″ Bike…) ohne Vorderreifen rein geht, muss das Bett noch höher.
Wird also eine verstellbare Höhe geben, dazu dann aber beim Bettbau mehr.

Hierzu hab ich die Schrauben eingedreht, mit mit Edding ein Punkt auf die Kante des Schraubenkopfs gesetzt und die Holzplatte davor gestellt.
Per Augenmaß dann an der Stirnseite der Holzbretter den Mittelpunkt angerissen.

Das Loch dass man hinter dem Radkasten sehen kann ist zur Entlüftung. An der Stelle hab ich mir ja mit meinem 3D-Drucker Adapter gedruckt um die Dampfbremse andichten zu können um die Serienentlüftung weiter nutzen zu können.

Zuletzt noch mit einem Radiusfräser die Kanten rund gefräst.
War mir wichtig da die Bretter teilweise auf die Dampfbremse drücken.
Durch die Bewegungen im Auto würden die scharfen Holzkante diese im Nu durchschneiden.

Die Wandfläche inkl. Nische überhalb der Platten die ich nun angebracht habe, konnte ich nicht weiter machen, da ich hierfür zuerst die Bretter in der Schräge (Übergang Wand zu Decke) anbringen müsste.
Da musste ich aber einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Fahrerseite war zu kurz und die Beifahrerseite ebenso.
Da die Beifahrerseite aber nur halb so lang sein soll wie die Fahrerseite konnte ich die Fahrerseite für die Beifahrerseite nutzen.

Zuerst aber noch ein Muster angefertigt um zu sehen ob die Maße, die ich mir so gedacht hab auch funktionieren.
Hier mal ein Stück Pappel eingeschoben, um zu sehen ob es irgendwo quetscht.

Joar und dann ging es los…
Ich wollte das Brett auf der Beifahrerseite ja nur vom Heck bis zur Schiebetür anbringen und über der Tür einfach alles mit Filz verkleiden.
Aber als ich mich dann daran gemacht hab, musste ich feststellen dass es a) nicht ganz so funktionieren kann wie ich es mir mit dem Filz gedacht hatte und b) es hat mich immer weniger überzeugt, je länger ich darüber nachgedacht hab.
Ein Weilchen überlegt und könnte auch funktionieren das Brett so weit wie möglich nach vorne zu ziehen. Nur der Rest wird mit Filz verkleidet.
Dann gingen wieder die Anpassarbeiten los…
Mehrere Schablonen und Zig Mal raus und rein laufen. Immer wieder anhalten ob es passt, nochmal nach arbeiten, wieder anhalten usw…
Bilder davon gibt es eigentlich keine, nur von dem soweit fertigem Brett.

Der Einbau wird vertagt bis das zweite Brett soweit ist.
Da muss ich erst ein neues anfertigen und furnieren.

Im nächsten Beitrag geht es dann mit den Verkleidungen der Hecktüren weiter. Hier ist nun erstmal Schluss sonst wird es zu viel.




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